"Im Umgang mit sich schnell entwickelnden technischen Möglichkeiten und Lösungen, mit immer neuen Marktanforderungen, mit immer komplexeren Fertigungs- und Service-Anforderungen kommt es darauf an, schnell zu wissen, wie man Wissensvorsprünge nutzen kann, um einen Wettbewerbsvorsprung daraus zu machen, und wie man sicherstellt, dass das ... in verschiedenen Quellen und Köpfen vorhandene Wissen zur richtigen Zeit zur Verfügung steht. Und dies in einem Umfeld, in dem immer mehr Informationen auf die Entscheider im Unternehmen einströmen ..." Sommerlatte, in Antoni, C.H., Sommerlatte, T., Report Wissensmanagement, 1999).
Sechs Jahre später sind diese Aussagen eher noch virulenter geworden. Wer nicht genug "weiß", gerät schnell in Wettbewerbsnachteil - doch damit nicht genug: Das Wissen muss auch zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zur Verfügung stehen.
Schätzungen besagen, dass
- nur 40% des Unternehmenswissens wirtschaftlich genutzt wird,
- die Beschäftigten 30% ihrer Arbeitszeit nach Information suchen, die im Unternehmen vorhanden ist.
Ein Großteil des wirtschaftlich wichtigen, wettbewerbskritischen Wissens steckt jedoch nicht in elektronischen oder gedruckten Dokumenten, sondern in den Köpfen der Mitarbeiter. Viele Unternehmen schätzen inzwischen den Wissensverlust durch den Weggang von Mitarbeitern als wesentliches Problem ein: Es drohen der Verlust von Wettbewerbsvorsprüngen und von Alleinstellungsmerkmalen, also ein Rückfall in der Marktposition.
Doch oft reicht die Einarbeitung des Nachfolgers nicht aus: Gerade das, was den Wert des scheidenden Mitarbeiters für das Unternehmen ausmacht, sein spezielles KnowHow, gibt er meist nicht weiter - nicht aus Mangel an gutem Willen, sondern weil gerade das in Erfahrung gewachsene Spezialwissen und -können nicht so leicht in Worte gefasst werden kann.
Damit dieses Wissen weiterhin zum Nutzen Ihres Unternehmens eingesetzt und weiterentwickelt werden kann, muss es offengelegt werden. Dazu bedarf es spezieller Methoden - Befragen reicht nicht. Wir unterstützen Sie dabei: Gemeinsam mit Ihnen und Ihren Mitarbeitern entwickeln wir eine Wissensbewahrungsstrategie und setzen sie um. Ziel ist es, den Wissensaustausch zwischen dem scheidenden Mitarbeiter und seinem(n) Nachfolger(n) so zu steuern, dass das wettbewerbskritische, nicht einfach nachzulesende Wissen übergeben und offengelegt wird. Natürlich ist dies nicht nur sinnvoll, wenn ein Mitarbeiter geht - sondern immer dann, wenn der Verlust wertvollen Wissens droht.
Leistungen im Bereich Wissensmanagement:
- Bestandsaufnahme
- Unterstützung bei der Identifikation Ihrer Wissensziele und wettbewerbskritischen Wissensbestände
- Ermittlung der "Wissensträger", Definition der Wissensentwicklung
- Wissensbewahrung
- Erarbeitung einer Lösung, wie unternehmensrelevantes Wissen bewahrt, nutzbar gemacht und weiterentwickelt werden kann
- Offenlegung von Fach- und Spezialwissen durch Interviews und Fallbeobachtung
- Wissensaufbereitung
- Aufbereitung von Spezialwissen für Ihr Unternehmen
- Vorschläge für die Bereitstellung und Verfügbarmachung von Wissen
- Wissenschaftliche Begleituntersuchungen |